Der erste Haustürwahlkampf beginnt mit einem afrikanischen Exilautor und einer Geschichte von Folter und Verfolgung. Direkt gegenüber treffen wir auf eine ältere Frau, die erst die Tür sofort wieder schließen will, aber auf die Verkehrsberuhigung in der Straße angesprochen doch ins Erzählen kommt. Lebensgefährlich sei die, sie habe schon von Krankenwagen gehört, die gar nicht wüssten, dass man nur noch von der einen Seite in die Straße kommt. Sobald jemand von uns mal einen Notfall in der Familie habe, werden wir schon sehen, wie kurz gedacht das sei und überhaupt, das Viertel sei ja nicht mehr wiederzuerkennen. Darum sollte sich die Politik kümmern. Die richtige Vielfalt eben, wieder mehr deutsche Geschäfte und weniger Dönerbuden.
Das müsse man halt Vorgaben machen, es gäbe schon genügend, und das flüstert sie fast, Schwarzköpfe hier.