elchgeweih.de

[fach]blog [für [m[einen]] [all]tag]

05.04.2020

[…] Natürlich hätte man dieses Gespräch auch schneiden können, aber schon die Selbstbezeichnung als Laberpodcast macht deutlich, das hier eben nicht um die Aufzeichnung eines Gesprächs, sondern um die Praxis des Sprechens geht. Die Geschichte von Gesprächen, an der ich interessiert bin, die Vergemeinschaftung und der Realitätsabgleich, eröffnet sich mir im Sinnüberschuss des Gestammels. […]

04.04.2020

Dicke Luft.

03.04.2020

Heute habe ich solange damit zugebracht per Videokonferenz Audioeinstellungen zu erklären, dass ich vergessen habe meine eigenen zu kontrollieren. Tja.

02.04.2020

Gerede = “Seinsart des Verstehens und Auslegung des alltäglichen Daseins”:

“Das Gerede ist die Möglichkeit, alles zu verstehen ohne vorgängige Zuneigung der Sache. […] Das Gerede, das jeder aufraffen kann, entbindet nicht nur von der Aufgabe echten Verstehens, sondern bildet eine indiferente Verständlichkeit aus, der nichts mehr verschlossen ist.”

Weil das Gerede also kein “echtes Verstehen” leisten muss, sondern nur eine “durchschnittliche Verständlichkeit”, der es eher darum geht das man sich “gemeinsam in der selben Durcschnittlichkeit versteht”, lässt sich damit auch über alles reden und jeder kann aus Hörensagen nach- und weiterreden. Diese alltägliche Ausgelegtheit der Welt wird so quasi zum kommunikativen Grundlage des Weltverständnisses. Zum Gerede gehört das Hörensagen wie das Angelesene zum Geschreibe. Podcasts Angehörenes.

01.04.2020

Hier Essay über Twitch-Theatralität am Beispiel von Dr DisRespects Werbeunterbrechungen und Donnie O’Sullivans Euro Truck Simulator Let’s Plays einfügen. Danke.

31.03.2020

Knietief in der Cloud bis früh um drei. Irgendwann ist der Wecker egal und dann fliegt es sich am schönsten.

30.03.2020

Ganz viele guten Taten und dann doch nur diesen Satz geschrieben.