elchgeweih.de

[fach]blog [für [m[einen]] [all]tag]

20.10.2017

Buntspecht, Eichelhäher und der Fernsehturm
schauen zum Fenster herein und geben den Versehrten ihren Segen.

19.10.2017

Planspiel Tempelhof 2.1. Tag 2:

Der Wählerwille ist eindeutig: Wir brauchen den Flughafen! Aber nicht für Billigflieger. Nur für Arbeitsplätze! Der Tegel-Tengelmann-Tempelhof Gedächtnisflughafen ist alleine für den Forschungsbetrieb, Militärflugzeuge und Privatjets vorgesehen.

18.10.2017

Die Ära Merkel hinterlässt ihre Spuren. Alternativlos. Statt Krieg spielen wir Kompromiss. Beides ist nicht besonders Visionär. Soll es aber auch nicht sein. Das in Regeln und Verhalten überführte Bild der Realität ist zynisch, aber macht Spaß. Das ist wichtig. Erst lachen wir über das, was wir da sagen, aber ehe wir uns versehen haben wir uns zwischen den Hülsen schon eingelebt. Das wir unsere Koalitionspartner nach ihren Augen aussuchen ist gleichermaßen beruhigend wie erschreckend. Der Rest ist Spektakel. Alles unbequeme wird erst entsachlicht und dann zu Unterhaltung. – Die Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner als Optimierung von Stillständen.

17.10.2017

Ergoogeltes Olympiagold trifft akademischen Goldkettchenzynismus im Hörsakralbau unter dem Dach der Mierendorffstraße. (“Ich kann leider nicht den Unternehmerverband spielen. Das wäre kulturelle Aneignung!”) Der darauf folgende Fluchtversuch in der Hardenbergstraße gerät zum ungeplanten Gravitationsmanöver.

16.10.2017

Vielleicht war es doch einfacher als “der mit dem Internet” unter Theaterleuten, als “der mit dem Theater” und Internetleuten Medienmanagmentkommunikationsagenturnachwuchs.

15.10.2017

“Mit der Wahl der richtigen Fußnote kann man ja gar nicht vorsichtig genug sein. Mann denke nur an die Rückenprobleme, Hautreizungen oder das erhöhte Brustkrebsrisiko!”

14.10.2017

Das Problem mit WG-Castings ist ja ihr Gegenstand. In dem Fall also Ich. “So als Typ” – oder noch schlimmer “als Mensch”. Wer oder Was auch immer das sein soll. Drei Besichtigungen und eine Verschleppung später weiß ich: “Eine Waschmaschine und ein Sofa in den fünften Stock” ist Identität genug für einen Tag.

Besichtigung 1: Neben dem Geist der Sowjetunion spukt vielleicht auch noch der vorherige Bewohner durch das Zimmer.

Besichtigung 2: Mit Yoga und Bouldern komme ich ja noch klar, aber nicht mit Duftkerzen in der Küche.

Besichtigung 3: Darf man hier auch wohnen leben, oder gehören wir zur Einrichtung?