elchgeweih.de

[fach]blog [für [m[einen]] [all]tag]

13.05.2019

Aber ein guter Vortrag.

12.05.2019

Tagesziele:

  1. Das von der Nase tropfende Wasser muss den Grund des Trudels treffen, bis die Wanne leer ist.
  2. Die letzten Seiten von Andrea Scrima: Wie viele Tage.

11.05.2019

Sprachlos, dabei habe ich den Nachmittag in der Bibliothek zwischen Texten verbracht. Aber Fach- keinen Gefühlstexten. Und so ohne Worte kann man auch nicht im Internet nach der passenden gefühlsverstärkenden Musik suchen.

Sprachliche Lücken weisen oft auf andere Lücken hin. Eigentlich wäre heute Joggen dran gewesen. Ist es das?

10.05.2019

Ameisenhaufen im Kopf 2.

Zwischen einem Dutzend Gästen, einem Waffeleisen und dem Zubereiten von Gin Tonics haben die aber wenigstens eine Aufgabe.

 

09.05.2019

Ameisenhaufen im Kopf 1.

08.05.2019

Eine Verkettung von Kränkungen und Verdrehungen:

  1. Der Professor für digitale Medien im Puppenspiel fällt mir ins Wort, weil ich aufgeregt im Gedankenstrang verheddert Taucher nicht gendere. Soweit so gut und richtig. Das “Macht ihr das bei euch nicht? Ihr seid die ersten jüngeren Menschen, die ich seit langem treffe bei denen mir das auffällt.”, trifft mich dann aber doch und wie ich später merke heftiger, als ich es im Moment war haben will. Dabei gab es eigentlich keinen Grund verletzt zu sein. Wenn es um geschlechtergerechte Sprache geht, halte ich den konfrontativen Ansatz für kontraproduktiv und ich glaube, er hatte uns eh abschätzig als “was mit Wirtschaft und Werbung” abgestempelt.
  2. Nachbesprechung im Hof. Ein Gruppenmitglied hat vorher auch Theaterwissenschaft studiert, “sah da aber keine Zukunft”, redet viel von Digitalisierung, obwohl er Veränderung und Fortschritt meint, und will meine Perspektive auf den Studiengang wissen. Nachdem ich erzählt habe, sagt er nur, dass er das affirmativer angehe und nicht etwas studieren wolle hinter dem er nicht steht. Mit den beiden vorher im Büro die Sache vertreten zu müssen entläd sich als Abgrenzung. Ich sage, dass ich los muss.
  3. Und es stimmt, ich bin eh schon zu spät. Muss auch noch meine Unterlagen von zu Hause abholen. Nur ein bisschen zu spät kommen und dafür hungrig sein oder noch etwas essen und dafür noch später kommen? Ich entscheide mich für Weißmehl und Teilchen, das kann man beim Fahrradfahren essen, komme aber trotzdem eine Viertelstunde zu spät zum Seminar und stehe noch zwei Minuten vor der geschlossenen Tür, bevor ich mich traue den Raum zu betreten. Natürlich ist es allen egal, nur mir nicht.

07.05.2019

In “The Great Replacement” interviewt der Attentäter von Christchurch sich selbst. Zwei Fragen fallen mir auf:

Did you commit the attack to receive media coverage and to
propagate your own writings/beliefs/ideals?

No, the attack was a end in itself, with all the necessary affect required.
These writing, and their coverage, are just a bonus.

und

Is this your complete writings and views?

Unfortunately not, there was a much larger work written, roughly 240
pagies long that spoke on many issues and went into much depth, but in a
moment of unbridled self criticism, I deleted the entire work and started
again, two weeks before the attack itself.

I was left with a short period of time to create a new work and only leave
my views half finished. I will let my actions speak for themselves.

Vielleicht stimmt das, vielleicht ist es aber auch nur Teil seiner Medieninszenierung. Aber egal was die Absicht ist. Zwischen den Worten steckt affektiver Druck der mehr als Real werden möchte. Er tut mir leid.