Autor: Freerk

19.12.2019

Ich würde gerne eine Sache sagen. Schließlich ist bald Weihachten. Und es ist nicht leicht es aus meiner Position heraus zu sagen. Ähem… Natürlich ist Love Actually ein guter Film. Nicht besonders originell oder realistisch und total vorhersehbar und oberflächlich und nur auf eine einzige Emotion hin optimiert, aber solide Massenproduktion, die genau tut, was sie soll und das es den Film nicht bei Netflix gibt, und bei Amazon und Google nur auf deutsch Streamen kann, ist eine absolute Schande.

18.12.2019

Mischkonsum: Um vor dem Schlafen gehen nicht mehr so viel zu trinken kombiniere ich den prophylaktischen Erkältungstee mit dem beruhigenden Schlaftee. Wilder und aufregender wird es heute nicht.

17.12.2019

Ausgefallen wegen nachgeholtem Schlaf und Pickeln.

16.12.2019

(Digitales) Heimeliges Sprechen ✓

15.12.2019

Als einziger auf der Weihnachtsfeier, der nicht am nächsten Morgen um neun in einem Büro sitzen muss, habe ich die ehrenvolle Aufgabe die Flaschen und die Käseplatte zu leeren. Besser Fress- als Klassenscham.

14.12.2019

Man soll sich ja nicht mit Anderen vergleichen (also zumindest nicht so), aber was dieser sportliche, handwerklich begabte, schlaue Kerl da für den dreißigsten Geburtstag seiner Freundin organisiert hat, ist wirklich beeindruckend.

13.12.2019

Meg Stuart & Jompet Kuswidananto / Damaged Goods: Celestial Sorrow

Ich lasse mich mehrmals von dem Gedanken ablenken, dass die Hose etwas spannt. Nicht auch noch diese. Aber das kommt davon, wenn man unterwegs isst, und zu ungesund und im Laufen und unregelmäßig und aus Erschöpfung oder nur um etwas zu Kauen und zu schmecken. Warum kann ich nicht aussehen wie der Tänzer? Der hat im Gegensatz zur mir auch eine Frisur und wahrscheinlich auch einen Kleidungsstil.

Ich lasse mich auch von den Kindern in meiner Reihe ablenken und von dem Lichtdesign und von der Musik, obwohl das eigentlich kein Ablenken ist, weil die Musiker mit auf der Bühne stehen und die Lichter und das Klanggeschehen genau so spielen wie die Performer:innen, aber entweder die einen zu dominant, oder die anderen zu langweilig. Die zwei Momente, die mich fesseln, sind die tragisch-komischen. Das ist ihre Stärke. Sie kann den von Ambientdröhnen unterlegten, ganz viel spürenden Blicken ins Nichts ihre Leichtigkeit zurückgeben. Einmal kriechend und einmal eine Karaokebox vor sich herschiebend.

Am Ende probiere ich aus mit der linken Hand in die Rechte zu klatschen. Es fühlt sich vornehm an, aber falsch. Ich hoffe, niemand hat mich beobachtet.