03.11.2017

Liebes Rhythmustagebuch. Heute haben wir uns im Takt des Photoautomaten Gedanken über eine Tanzperformance auf Twitter gemacht. Die zentrale Frage dabei ist: Wie werden wir wohl aussehen, wenn wir hier fertig sind?

02.11.2017

Zwei Designklassiker. Ein Tisch und ein Burger King.

01.11.2017

Migräne Zimmer!

31.10.2017

Irgendwas mit Heiner Müller und zahnlosen, müden Wölfen. Aber weil sich mit nackten Frauen abzulichten nur die Hälfte aller Probleme löst, schminke ich mich irgendwann  als Mitbewohner und springe ins Zimmer: „Süßes oder Saures oder Wohnraum!“

30.10.2017

Ich spaziere zwischen den Badetüchern – dem Mainstream – entlang und studiere die Brandung mit der Gewissenhaftigkeit des Deichgrafens. (Jedoch zu Fuß und mit brasilianischem Easy-Listening auf den Kopfhörern.) Da ertönt eine Stimme und erklärt den Strand zum Forschungsgegenstand:

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis lag auf der Tiefe; und der Geist der Einkerbung schwebte über dem Wasser. (Deleuze/Guattari)

29.10.2017

Laptop auf. Zimmersuche.
Eine Anzeige trägt den Titel:

WG ZIMMER IN SEHR NETTER WG WIRD SEHR BALD SEHR FREI UND WIR SIND WILLIG UNS MASSIV MIT DIR ZU VEREINEN ODER NUR EIN GEDEIHLICHES ZUSAMMENLEBEN MIT KLEINEN BUCHSTABEN ZU ARRANGIEREN

Außerdem suchen sieben Zwerge nach ihrem Schneewittchen, eine Katze ein neues Zuhause und ein Zombie nach Gehirnen und Freunden. Zwinkersmiley. Laptop zu.

28.10.2017

Platonische Schreibtischforschung hinter dem Vorhang von Zeuxis Parrhasios. Ich mag die Idee der Situation aber nicht ihre Aufführung. Auf Glasarbeitsflächen werden Flecken nie Teil der Arbeitsfläche und zu zweit brauch man dreimal so viel Platz.