Geständnis: Meine erste Begegnung mit Berlin war eine Palme im Treppenhaus. Aber wenn man den Schlüssel auch so umständlich versteckt…
04.05.2017
Eine antike Schönheit, mit Weißwein und dem jungen Obama in den Händen. Unter dem Sessel die FAS. Aber für eine Fernbeziehung bräuchte man Orte und keine Aufenthalte.
03.05.2017
„Und wer am Mittwoch noch Kapazitäten hat, kann mir sehr gerne beim Kisten tragen helfen.“
oder
„Und wer am Mittwoch noch Kapazitäten hat, kann mir sehr gerne dabei helfen den Umzug spontan zu organisieren, mein Zimmer aufzuräumen, alles einzupacken, auszusortieren, meine Familiengeschichte zu ergründen und alles in den viel zu kleinen Transporter zu räumen.“
02.05.2017
Meine Phantasien?
In einer zweidimensionalen Welt könnte man viel mehr Körperoberflächen miteinander teilen. Diese Welt ist voller Bus- und Zugtüren. Handtüchern, die zu Boden fallen und Zehen, die zaghaft ins heiße Wasser tauchen. Voller Finger, die sich auflösen. Aber es fehlt darin ein Schwamm, der uns zusammenhält.
01.05.2017
30.04.2017
[…] auf diesen Stufen stehen zu viele junge, weiße, wirtschaftsnahe Männer, die mit dem „aber“ der Populisten ihren Nationalismus wie eine Coca-Cola-Light rechtfertigen. Süchtige, die es eigentlich besser wissen und sich aus Bequemlichkeit und Angst aller utopischen Potentiale entledigen, die ihre Passivität Realismus taufen, um nicht am Gefühl der Hilflosigkeit zu ersticken. Aber die europäische Frage ist kein Marketingproblem und sie wird sich auch weder an einem konstruierten Ideal gesamteuropäischer Identitätsbildung, noch an wirtschaftlichen Verträgen und Initiativen entscheiden, sondern an der Frage nach sozialer Gerechtigkeit und ob wir bereit sind ehrlich über die Welt zu diskutieren, in der wir leben wollen. […]
29.04.2017
<Alibieintrag> Hier werden zum 1. Mai keine Steine mehr geworfen, sondern 300 Jahre alte Cellos im Wert von knapp 90.000 Euro. </Alibieintrag>