05.07.2017

Das ExzellenzGleichstellungsForschungsStipendium (3 Jahre) finanziert eine Performance von „Inszenierung von Female Masculinity im Pop“ . Es gibt Nüsschen. Abgesehen vom betreuenden Professor bin ich der einzige Mann unter den Zuhörerinnen (ca. 12). Bei einer bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Wir halten fest: Einen frühen britischen und einem späten französischen Dandy unterscheidet man anscheinend vor allem daran, wie auffällig sie die eigene Selbststilisierung inszenieren. Rebellen hingegen verfolgen Freizeitaktivitäten mit Autos oder Mopeds. Eine Kulturgeschichte der einzelnen ungezähmten Haarsträhne muss aber noch geschrieben werden. Und: Wer Gender sagt muss auch Rasse und Klasse sagen.

Ein großer Verweispuzzelspaß für die ganze dekonstruierte Familie. (Obwohl sich Verweis immer so anfühlt, als verliefen Wort und Bewegung in entgegengesetzte Richtungen.) „Da wo das Material sich sträubt, wird es spannend.“