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26.10.2019

Zur Neuen Selbstverständlichkeit gehört es auch langweilig werden zu wollen. Spannend wurde der Abend deshalb immer dann, wenn die Selbstverständlichkeit Wunsch blieb. Während der Dokumentation zum Beispiel in den Szenen aus dem Spielfilm oder wenn sich zwei Männer vor der queeren Gruppe für ihr exklusiv schwules Hofprojekt rechtfertigen. Und dann vor allem im Nachgespräch. Erzählen verhandelt Konflikte und Anomalien: Die Banalität der versperrten Straße im Kontrast zum Trauma der Ausgrenzung und vor allem „Wie kann ich arbeiten, solange meine Familie noch lebt.“

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