Kategorie: all

27.09.2018

Alltagsglückszeitparadoxon, das

Dinge die man ich direkt nach dem Aufstehen tun sollte gerne tun würde um ein besseres, erfüllteres und überhaupt seinsorientierteres Leben zu führen besser durch den Tag zu kommen: Joggen, Yoga, Meditieren und Schreiben.

Dinge die in dieser Liste nicht vorkommen: Andere Menschen und Frühstück.

26.09.2018

Die Stimme im Bus spricht das », Dorf« wie einen Vorwurf aus.
Träumt sie von der großen Stadt? Mein Zimmer wäre dann jetzt frei.

25.09.2018

Ich mache die Hintergrundmusik und du moderierst ab, du dib du dib du dib du dabidi du dib du dib duuaa, du dib du dib du dib du dabidi du dib du dib duaee, du dib du dib du dib du dabidi du dib du dib duuaa, du dip du dib dib .. daaaaeeeeeee, das war doch schön, alles dabei. Nah am Wasser gebaut, aber mir gefällt das.

24.09.2018

Herbstanfang: Die gleichen Gesichter in anderer Kleidung, so lange nicht gesehen, dass ihre Vertrautheit zu wackeln beginnt.

Außerdem: Ein plural-ökonomisches Radiogespräch mit Stimmverlust.

23.09.2018

Subtexte und Zahnlücken. Fenster werden Fernseher.

(Und die ersten Spaziergänge bei Nacht mit seltsamen Hoffnungen.)

22.09.2018

Die Uhr geht doch eh ein paar Minuten vor, dann können wir sie auch einfach gleich eine halbe Stunde vorstellen, den Sekt aufmachen und ins Bett gehen.

21.09.2018

Wir sitzen vor dem einzigen Imbiss in einem Dorf nicht weit von der polnischen Grenze und warten auf unsere Pommes. Im Angebot sind gerade außerdem noch Grillhähnchen, Döner, Pizza, Spaghetti und Salat. Das Kennzeichen unseres Mietwagens erregt Aufmerksamkeit, aber niemand scheint ihn uns zuzutrauen. Besser so, denn wir nutzen die Drehpause für ethnologische Feldstudien:

Während der nächste Stunde kommen am Imbiss insgesamt zehn Frauen vorbei. Sechs davon haben blondierte Kurzhaarfrisuren mit roten oder lila Strähnchen. Vier von ihnen tragen kurze und unvorteilhafte Leggins und drei von ihnen Crocs. Die Männer sind uninteressant, weil sie nur Zigaretten und Colaflaschen spazieren führen.

Bequemlichkeitshedonismus trifft auf Nazi-Strähne oder Wer sind die Vorbilder für sowas? oder Liegt das am Einkommen oder am Osten? Beidem!