Ich habe mich immer gefragt wie das passiert, dass aus einem Kontakt im Handy ein Schatzi wird. Stellt sich raus: alleine in der U-Bahn. Die junge Frau neben mir hat beim Tippen nicht mal gelächelt.
02.01.2019
Für einen erfolgreichen Bibliothekstag benötigt man pro Kilo Bücher ein Kilo Proviant. Darum sind wir Geisteswissenschaftler auch so dick glücklich.
01.01.2019
Habt ihr eine Hose für mich? Es hat doch etwas intensiver geregnet als erwartet. Und vielleicht Socken, das wäre nett. Ich habe auch etwas zu Essen mitgebracht. Von der Lasagne nehme ich aber natürlich auch gerne noch was. Und einen Tee. Meinetwegen auch einen Gin Tonic. Einfach weitertrinken. Singstar? Habe ich schon echt lange nicht mehr gespielt, aber warum nicht. Für „Verdammt ich lieb‘ Dich“ bräuchte ich dann aber noch einen zweiten Drink. Moment, da muss ich rangehen. Ja? Was ist passiert? Tut mir leid, ich muss los.
31.12.2018
Menü:
- Nüsschen
- Zwiebelkuchen und Salat
- Vegetarisches Chilli mit Knödeln, dazu Weißbrot mit Tomatenbutter
- Beeren Crumble mit Vanillesoße
- Chips
Getränkebegleitung: Bier, Weißwein, Gin Tonic, Berliner Luft, Sekt
30.12.2018
Ausblick auf einen langen vergangenen Januar.
29.12.2018
„Also lass mich das noch mal zusammenfassen: Ihr seid beide als Paar an einem Samstagnachmittag zwischen den Jahren zu IKEA gefahren, obwohl es euch beiden nicht so gut ging und obwohl nichts dringend gekauft werden musste? Warum? Und wieso seid ihr noch zusammen?“
„Der erste Trick ist das Ganze als eine Achtsamkeitsübung anzugehen. Wenn Leute hinter dir drägeln, dann musst du extra noch einen Schritt langsamer werden; wenn ein Kind neben dir schreit, dann konzentriere dich auf deinen Atem. Und wenn du es dann geschafft hast, dich durch die Kerzenabteilung hindurchzumeditieren, dann wartet zwischen den Lampen die Erleuchtung: Der eigentlich Trick ist es nämlich ein gutmütiges Packtier zu sein uns keine Meinung zu haben. Als Belohnung gibt es dann auch Pommes.“
28.12.2018
IC(E) Duisburg -> Berlin
Das arabische Paar hinter mir hat seine beiden Töchter bei der überengagierten Mutter mit Augenringen und ihrem Sohn Raul in einem Vierer ein paar Reihen weiter vorne geparkt. Raul ist vom iPad der Mädchen fasziniert, aber seine Mutter würde lieber mit allen – und vielleicht meint sie damit insgeheim das ganze Abteil – ein Brettspiel spielen.