11.05.2018

Warst du schon mal auf der Website von Center Shock?

Sind das nicht die sauren Kaugummis vom Büdchen Trinkhalle Kiosk Späti?

Ja.

Ne.

Mach mal.

Warum?

Manchmal muss man sich seinen Erwartungen und Vorurteilen stellen und mit den veganen Achtsamkeits-Reinheits-Hipstern reden. Und tanzen.

10.05.2018

Die schönsten Geburtstagsgrüße kommen per SMS.
Herzensmenschen tippen T9.

09.05.2018

Eine YouTube Bewerbung für das Amt des kamerunischen Präsidenten. Das wäre doch eine gute Idee für ein Video. Auf Deutsch und alle Klischees erfüllend und doch unerwartet von hinten aufräumend. Gibt bestimmt viele Klicks. Ein bisschen Kunst und ein bisschen Politik. Irgendwie absurd, lustig, direkt ins Herz und wie lange stehe ich hier eigentlich schon am Pissoir?

08.05.2018

Yoga-YouTube Unzufriedenheit klebt noch am Tag und wird mit Seminarfrust gefüttert, aber als erfahrenerer Kung-Fu Meister sitze ich im Lotussitz, mit dem Laptop auf dem Schoß auf der Wiese und atme das weg. Ein ganz normaler Fels in der Brandung. Jetzt ein Schokoriegel, das wär’s. Jemand trägt eine Tür über den Hof. Ich brumme ein säkulares Om.

07.05.2018

Resonant = „Irgendwas beeinflusst was, oder passiert irgendwie.“
Data = „Irgendwas mit Internet und Technik.“

Die Metapher ist ein Stoff geringster Dichte, der in dem uns umgebenden absoluten Raum ruht und in dem sich Körper reibungsfrei bewegen können. In ihm breiten sich Lichtwellen und andere elektromagnetische Wellen ähnlich wie Schallwellen in der Luft aus. Elektrische und magnetische Felder sind besondere Zustände dieser Metapher.

 

06.05.2018

Heute bin ich durch eine ganze Welt gewandert. Und nur weil ich es einen Tag später aufschreibe kann ich schreiben: Heute habe ich mich im Wald verlaufen und über Cyborgs und Transhumanismus nachgedacht.

05.05.2018

J. Cortázar beschreibt und nimmt damit die Last aus den Sätzen und dem Tag:

Ich berühre deinen Mund, mit einem Finger berühre ich den Saum deines Mundes, zeichne ihn, als entstünde er aus meiner Hand, als öffnete er sich zum ersten Mal, und ich brauche nur die Augen zu schließen, um alles wegzuwischen und von vorne anzufangen, jedes Mal lasse ich den Mund entstehen, den ich begehre, den Mund, den meine Hand auswählt unter allen Mündern, mit souveräner Freiheit erwählt durch mich, um ihn mit meiner Hand in dein Gesicht zu zeichnen, und durch einen Zufall, den ich nicht zu begreifen versuche, ist es ein Mund, der sich mit deinem Mund deckt, welcher lächelt unter dem Mund, den meine Hand für dich zeichnet. […]