07.07.2017

Vergessen geglaubter Sonnenschein,
eingeteilt durch die Länge der Hosen und Röcke.

06.07.2017

Regentropfen im Hof wollen Schritte werden.
Wenn ich sie nur lieb genug darum bitte.

05.07.2017

Das ExzellenzGleichstellungsForschungsStipendium (3 Jahre) finanziert eine Performance von „Inszenierung von Female Masculinity im Pop“ . Es gibt Nüsschen. Abgesehen vom betreuenden Professor bin ich der einzige Mann unter den Zuhörerinnen (ca. 12). Bei einer bin ich mir aber nicht ganz sicher.

Wir halten fest: Einen frühen britischen und einem späten französischen Dandy unterscheidet man anscheinend vor allem daran, wie auffällig sie die eigene Selbststilisierung inszenieren. Rebellen hingegen verfolgen Freizeitaktivitäten mit Autos oder Mopeds. Eine Kulturgeschichte der einzelnen ungezähmten Haarsträhne muss aber noch geschrieben werden. Und: Wer Gender sagt muss auch Rasse und Klasse sagen.

Ein großer Verweispuzzelspaß für die ganze dekonstruierte Familie. (Obwohl sich Verweis immer so anfühlt, als verliefen Wort und Bewegung in entgegengesetzte Richtungen.) „Da wo das Material sich sträubt, wird es spannend.“

04.07.2017

Ich bin mir sicher dass das ein interessanter Text voller schöner Sätze ist.

„Interessant ist der kleine Bruder von irrelevant.“
„…“
„Ist doch so!“
„Lies den ersten Satz nochmal.“
„Mmpf.“

Erinnere dich daran wie selbstkritisch du..

„Ja, ok.“
„Sag ich doch.“

03.07.2017

Zwischen Modellkritik, Methodenkritik, Systemkritik und Gesellschaftskritik, bleibt mir nur die Selbstkritik. (Finde ich hyggelig!)

02.07.2017

Warten auf die Eleganz des tanzenden Regenschirms:

Da wo Pfützen wären
(im Park)
spielen Turnschuhe Gummistiefel.

01.07.2017

Es kreist um’s Nicht um bei Ikea einzukaufen.