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12.02.2019

Ich bin zum Ende dieser Vorlesungszeit nicht ganz so erschöpft wie in früheren Semestern, aber statt Erleichterung oder Stolz taucht da plötzlich dieses Schamgefühl auf, als hätte ich mich nicht genug angestrengt, nicht genug bemüht, als gäbe es Absolution nur im Tausch für den Zusammenbruch.

Man könnte jetzt natürlich auf die tief eingeschriebenen und absurden Leistungsanforderungen an das Individuum im Selbsvermarktungskapitalismus zwischen Leiberfahrung und Medienrealität verweisen, aber das fühlt sich natürlich genau so faul an. Geschickt.

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